CASIO PRO TREK Aktivreise – mit der PRW-3500Y-1ER am Wilden Kaiser und im Alpbachtal Seenland

Mit PRO TREK wandern
in Österreich


26.07. –30.07.2015 – 3-Tage-Hüttenwanderung am Wilden Kaiser
30.07. – 2.08.2015 – Alpbachtal Seenland

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North
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Feli & Rene – rund um den
Wilden Kaiser und ums Alpbachtal Seenland

Sie ist bekannt für den besten aller Kaiserschmarren: die Kaiserkrone am Wilden Kaiser – eines der spektakulärsten Bergmassive Tirols. Neben dem kulinarischen Leckerbissen warten auf das naturbegeisterte Pärchen Feli und Rene auch eine fantastische Felslandschaft und traumhafte Panoramaausblicke. Die Wanderung, die beiden bevorsteht, führt in drei Etappen von Going bis zum Hintersteiner See und von dort über die Walleralm und den Jagersteig nach Scheffau. Ein kleiner Abstecher führt sie zum Schleierwasserfall. Hier treffen Feli und Rene auch den bekannten Extremkletterer Guido Unterwurzacher – auf diese Begegnung dürften alle höchst gespannt sein!

Im Alpbachtal Seenland können Feli und Rene die schönsten Seiten Tirols bewundern: steile Berggipfel treffen dort auf sanfte Hügel, sonnige Almwiesen und reißende Wildbäche. Dem sympathischen Pärchen steht eine aufregende Zeit bevor …
Feli, 29 Jahre Ergotherapeutin

Rene, 32 Jahre Qualitätsmanager

Interessen: Wandern, Ausflüge, Mountainbike, Joggen, Wellness, Reiten
Interessen: Badminton, Fußball, Mountainbike, Inliner fahren, Gadgets
Feli, 29 Jahre Ergotherapeutin


Interessen: Wandern, Ausflüge, Mountainbike, Joggen, Wellness, Reiten
Rene, 32 Jahre Qualitätsmanager


Interessen: Badminton, Fußball, Mountainbike, Inliner fahren, Gadgets
 

Das Programm

Wilder Kaiser: Treffen mit Extremkletterer Guido Unterwurzacher, den besten Kaiserschmarren der Welt essen, „Frühstück am Berg“, die Steiner Hochalm
Alpbachtal Seenland: Schlauchreiten, Museum Tiroler Bauernhöfe und vieles mehr.

Weitere Informationen:
Wilder Kaiser
Urlaubsangebot
Alpbachtal Seenland
Urlaubsangebot
Wandern in Österreich

Ausrüstung

Auf ihrer Tour durch Tirols Bergmassive setzen Feli und Rene auf die Funktionalität der PRW-3000-1ER. Neben Kompass, Barometer, Höhenmesser, Thermometer und Countdown-Timer unterstützt die ultraflache PRW-3000-1ER Feli und Rene während ihres Abenteuers um den Wilden Kaiser und durch das Alpbachtal Seenland zusätzlich mit Tough Solar und Funktechnologie.
 
 

PRO TREK AKTIV Reisebericht

02.08.2015 - Wilder Kaiser und Alpbachtal

Tag 8 - Die Abreise

Wahnsinn, wir sind noch immer beeindruckt von den letzten Tagen und wissen, dass es trotz unserer Tour noch viel zu entdecken gibt. Wir haben tolle Menschen kennengelernt, viele Geschichten und Sagen gehört und durften wunderbare Ausblicke genießen. Wir werden wiederkommen, müssen uns aber leider nun von Tirol verabschieden...

01.08.2015 - Wilder Kaiser und Alpbachtal

Tag 7 - Tiefenbachklamm, auf den Spuren des Kaisers

Wir sitzen am Frühstückstisch als Leo Meixner, er begleitet uns durch den Tag, sich zu uns gesellt.
Bei einer schönen Tasse Kaffee erzählt er uns, was unser erster Programmpunkt ist.Wir fahren zur Tiefenbachklamm!
Die Schlucht liegt zwischen Kramsach und Brandenberg, durch sie hindurch fließt die Ache. Bis 1966 wurde die Klamm dazu genutzt, Holz in das Inntal zu transportieren. Von dort aus wurde es direkt im Dorf verwertet, zum Beispiel zum Bau der Häuser oder aber exportiert. In den letzten Jahren wurden die Stege und Brücken der Klamm gut gesichert, sodass sie nun ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt ist. Wir bewundern auf dem Weg die vom Wasser schön umspülten und ausgehölten Steinschluchten, das beeindruckende Wasserspiel und tolle kleinere Wasserfälle. Leo erzählt uns, dass der Fluss wenn es richtig warm ist gerne zum Plantschen und Schwimmen genutzt wird, da das Wasser immer eine schöneAbkühlung bietet. Wir erinnern uns an das Schlauchreiten zwei Tage zuvor…
Nach diesen Eindrücken stärken wir uns in der Jausenstation Tiefenbachklamm mit leckeren Kas‘Spätzle und Wiener Schnitzel. An der Hütte ist einiges los und wir sind froh, dass wir noch ein Platz ergattern können. Frisch gestärkt nehmen wir den Rückweg zum Auto sportlich, wir schaffen es in 50min, wie uns die Stoppuhrfunktion unserer PRO TREK verrät.
Leicht verschwitzt begeben wir uns auf die Spuren von Kaiser Franz Joseph und seiner Gattin Sissi zur Kaiserklamm. Hier kehren wir in das „Kaiserhaus“ ein, in welcher schon Kaiser Franz Joseph und seine Sissi während der Jagt nächtigten. Die Zimmer der beiden sind noch im ursprünglichen Zustand, so hat man dort die Möglichkeit im kaiserlichen Bett zu schlafen. Nachdem wir uns mit einer Tasse Kaffee und einem Stück der selbstgemachten Tiroler Prügeltorte, früher ein traditionelles Festgebäck der Bauern, gestärkt haben, geht es zum Dorf Alpbach.
Das Dorf liegt am Ende des Alpbachtals und wurde als "schönstes Dorf Österreich" und "schönstes Blumendorf Österreich" betitelt. Als wir dort ankommen, werden wir nicht Enttäuscht, einjedes Haus ist im Holzstil erbaut und auf den Balkonen strahlen Blumen in den Landesfarben. Das ist hier Pflicht seit 1953, um die Ursprünglichkeit und die traditionelle Art des Hausbaues zu erhalten, berichtet Leo. Dies verhindert zudem das Errichten von großen Hotelbauten und erhält das wunderbare Stadtbild. Wir sind durstig, und auch hier kennt Leo den "Place to be" in der Gegend, die Kristallbrauerei.
Die Brauerei ist ein Ein-Mann-Betrieb und es wandert dort seit 2006 das Bier ins Glas. Mittlerweile werden im Jahr rund 1500hl Bier erzeugt, um genau zu sein Kristallbier, da es mit dem Alpbacher Kristallwasser gebraut wird. Hier wird gern experimentiert und so kommen wir in den Genuss die neuste Kreation zu probieren, Whisky -Bier. Hört sich nicht nur famos an, sondern ist auch seeeehr lecker!
Ein weiterer Tag voll mit wunderbaren Eindrücken neigt sich dem Ende zu. Wir verabschieden uns von Leo als wir am Hotel angekommen sind. Die Zeit vergeht wie im Flug in den Bergen…

31.07.2015 - Wilder Kaiser und Alpbachtal

Tag 6 - Hoch hinaus zum Gipfel

Es ist 9 Uhr, das Zimmertelefon klingelt. Birgit Angermair vom Tourismusverband ist eingetroffen, um uns abzuholen. Wir fahren ins Alpbachtal, wo unsere heutige Bergwanderführerin Irmi Dessl uns schon erwartet. Nach einer freundlichen Begrüßung und kurzem Check unseres Equipments, kalibrieren wir den Höhenmesser unserer PRO TREKs. Birgit erzählt uns, dass wir heute einen Teil der 4 Tages Experten Tour, um genau zu sein den zweiten Tag davon, vor uns haben. Derzeit befinden wir uns auf ca. 1.000 Höhenmetern, auf 2.425 wollen wir aufsteigen. Wir sind begeistert!

Da die Sonne heute verhältnismäßig stark scheint, sind wir froh, dass wir nachdem wir das Heimat Museum passiert haben, den Weg durch ein Wäldchen nehmen.
Nach einigen Höhenmetern im Wald, vorbei an Ameisenhügeln, Bienenstöcken und diversen "Schwammerln", um nur einiges zu nennen was uns begegnet ist, kommen wir zu einem riesigen Gebiet mit Heidelbeeren. Wir probieren die Beeren, Hmmmm lecker! Mit vom Pflücken lila eingefärbten Fingern, verlassen wir den Wald. Demütig erkennen wir von hier aus schon das Gipfelkreuz im Nebel. Wir können kaum glauben, dass wir dort gleich hinaufsteigen. Immer wieder bestaunen wir das herrliche Panorama, auch einen alten Bekannten können wir hier entdecken, den Wilden Kaiser. Wir haben nun kaum noch weichen Boden unter den Füßen, die Erde weicht langsam dem Kies und Felsen, der Anstieg wird steiler. Die altbekannten Steinmännchen kreuzen nun unseren Weg, wir haben aber Irmi dabei und verlassen uns auf ihre Kenntnisse.
Geschafft, wir sind auf dem Gipfel! Wir schauen auf unsere PRO TREK, exakt 2.425 Höhenmeter! Traditionen muss man pflegen und so Gratulieren wir uns mit Busserl, René freut es, und tragen uns ins Gipfelbuch ein. Irmi schlägt uns nun eine wohlverdiente Pause vor.

Nachdem wir unser Käsesemmel verdrückt haben, verzieht sich der Nebel und wir genießen die erkämpfte Aussicht. Irmi benennt uns die umliegenden Gebirge, so können wir tatsächlich bis zu den Alpen sehen und wenn auch in der Ferne der Blick frei ist, sogar bis nach München!
Nachdem wir uns satt gesehen haben, brechen wir gut gelaunt den Rückweg in Richtung Farmkehr Alm an. Der Abstieg geht uns um einiges leichter von den Füßen, kurze Zeit später sitzen wir auch schon mit einem Almdudler und der bekannten Holunderblütensaftschorle auf der Terrasse der Alm.

Wir blicken noch einmal hinauf zum Gipfel und realisieren wie weit oben wir waren. Querfeldein oder "Abkürzung", wie Irmi es nennt, wandern wir nun über Wiesen, Stock und Stein weiter bergab zu unserem Ausgangspunkt. Wir bedanken uns bei Irmi und Birgit für diesen Tag voller Spannung und die uns lange in Erinnerung bleiben werdenden Impressionen.

30.07.2015 - Wilder Kaiser und Alpbachtal

Tag 5 - Vom blauen Wunder zum schnellen Wasser

Söll, 8 Uhr, es erreicht uns eine E-Mail von Gabriell Eder. Er schickt uns die Daten für unseren ersten Programmpunkt, dem Hexenwasser. Eine im Winter viel und gerne befahrene Skipiste, im Sommer eine Erlebniswelt für Groß und Klein. Dort angekommen fahren wir mit der Gondel hinauf zur Mittelstation und treffen unseren Tourguide Simon, der uns direkt nach einer kurzen Shoppingtour von Feli im Souvenirshop mit hoch zum Gipfel nimmt. Voller Stolz zeigt er bei der Fahrt auf einen neu angelegten Teilabschnitt. „Schaut mal dort, das wird unsere neue Freeride Piste“ sagt er mit glänzenden Augen.

Am Gipfel angekommen bestaunen wir die Wallfahrts Kirche Hohen Salve, die höchste Kirche Österreichs. Um die Kirche herum kann man die Entstehung der Sonnenuhr erkunden. Interessant finden wir, was damals schon alles möglich war, denn man konnte und kann sogar noch Monate und auch Jahreszeiten von diesen Gebilden relativ exakt ablesen. Wir schauen auf unsere PRO TREK, die doch um einiges genauer ist und vergleichen die Angaben - Passt! Nach diesem kurzen Spaziergang genehmigen wir uns unseren ersten Kaffee des Tages. Aufgewärmt, laut PRO TREK herrschen frische 12°C Außentemperatur, fahren wir mit der Gondel zurück zur Mittelstation. Hier sehen wir durch die Glastüren an einem Gebäude mit der Aufschrift „Blaues Wunder!“ eine kleine Menschentraube, welche um einen Zylinder steht. Das macht uns neugierig und wir bitten Simon unsere Tour dort weiterzuführen. In dem besagten Zylinder, gefüllt mit Wasser, wird die Kraft und Gewalt des Wassers demonstriert, in diesem Fall mit einem Strudel.

Simon zeigt uns noch die anderen vier Stationen rund um das Thema Wasser, unter anderem eine an der Kinder mit Lehm Flussverläufe nachbilden können, um so die Fließgeschwindigkeit des Wassers und den Unterschied zwischen natürlichen und angelegten Flussläufen spielend zu begreifen.Wir bedanken uns für die Tour bei Simon und machen uns mit der Gondel auf den Weg zurück ins Tal.

Jetzt geht‘s zum für uns Mysteriösen und sehnlichst erwarteten Schlauchreiten ins Alpbachtal. Wir fahren bei Sport Ossi‘s Stützpunkt vor, mit einem lockeren „Servus“ und „Schnappt euch mal die Neoprenanzüge“ geht es los. Wir fahren mit einer bunt gemischten Gruppe, zulässiges Alter 8 - 88 Jahre(!), den Berg hinauf. An uns vorbei fließt gemächlich die Brandenberger Ache, so denken wir noch. Diese Meinung ändern wir nämlich schnell, als wir uns unseren Gummireifen ausgesucht haben und den ersten Kontakt zum Wasser haben. Das Wasser ist frisch, aber Dank unser Anzüge ist das gar kein Problem.

Nach einer kurzen aber gründlichen Einweisung in das „Sportgerät“ und seiner sicheren Anwendung, schmeißen wir uns auf den Gummireifen und werden von der doch ziemlich starken Strömung fortgetragen. Unser Guide „fährt“ vor und wir versuchen ihm durch wildes paddeln mit den Armen, zu folgen. Leider klappt dies nicht immer und so tauchen wir das eine oder andere Mal ab ins frische klare Nass. Wer nun denkt, dass dies nur uns Anfängern passiert der irrt, auch unser Guide gönnt sich ab und an eine kleine ungewollte Erfrischung. Wir finden es super und kommen pitsche patsche nass, aber gut gelaunt im Ziel an.

Raus aus dem Anzug und rein in unsere trockenen Klamotten, unser Motto als wir wieder in Sport Ossi´s Stützpunkt eintreffen.

Zurück im Hotel bekommen wir auch schon die Infos zum morgigen Tag, eine Wandertour zum Großen Galtenberg auf 2.424 Höhenmetern. Wir freuen uns auf die(se) Aussichten!

29.07.2015 - Wilder Kaiser und Alpbachtal

Tag 4 - Tiefblauer See und Vierpfotiger Begleiter

Nach einer wunderbaren und erholsamen Nacht im Alpin Hotel Scheffau, startet der Tag für uns mit einem ausgiebigen und sehr schmackhaften Frühstück.

Andreas, uns immer einen Schritt voraus, wartet schon mit einem Kaffee und überraschenden Neuigkeiten auf uns am Esstisch und ein weiterer Wandergefährte gesellt sich zu uns. Jasper, ein Golden Retreiver, der seinem Herrchen schon auf unzähligen Wanderungen zur Seite stand,wird uns heute bei der dritten Etappe an Tag 4 begleiten.

Wir starten am Hintersteiner See, welchen wir mit dem Kaiser Jet, dem kostenlosen Wander- und Bäderbus, erreichen. Vorbei an dem Haus aus der bekannten Serie „Der Bergdoktor“ durchqueren wir ein kleines Wäldchen gefolgt von einem Forstweg, der in eine grüne Aue mündet. Wir steigen auf den Kreuzbichl, von welchem man die Walleralm, ein Checkpoint für viele Wanderer und Kletterer mit der Möglichkeit zur Übernachtung, gut im Blick hat.

Am Gipfelkreuz erzählt uns Andreas von einem Privileg und Tradition, die dem Bergführer beim erfolgreichen besteigen eines Gipfels zusteht, es gibt Gratulationen für die Herren und für die Damen gibt es ein Busserl obendrauf. Wir pflegen die Traditionen, auch wenn dies kein besonders anspruchsvoller Aufstieg war und steigen wieder hinab zur Walleralm.

Von dort biegen wir auf den Jagersteig. Jasper lässt es sich nicht nehmen, eine kurze Erfrischung in einem mit Wasser ausgehöhltem Baumstamm zu nehmen. „Sein Ritual“, sagt Andreas lächelnd.

Auch wir genießen die angenehmen Wandertemperaturen. Der prüfende Blick auf unsere PRO TREK zeigt uns angenehme 14°C im schützenden Wald an. Vorbei an dem teilweise wie Treppen anmutenden Wurzelwerk des Waldes, kommen wir an einer Lichtung an. Wir bemerken den gradezu perfekten Ausblick auf den Hintersteiner See, welcher nun - da sich die Sonne zu uns gesellt hat - wunderschön türkis in diesem Panorama erstrahlt. Wir halten uns hier wohl zu lange auf, denn Jasper scheint es schon in den Pfoten zu jucken, eifrig signalisiert er uns, dass er weiter möchte.

Entlang des weiteren Weges fallen uns mehrere auf einem Baumstamm aufgetürmte Steinhaufen auf. Steinmännchen, so erklärt uns Andreas heißen diese Gebilde, sie haben im Gebirge die Funktion eines Wegweisers oder Markierungspunktes.

Angekommen auf der Steiner Hochalm, genehmigen wir uns eine kurze Pause mit frischer Buttermilch und traditionell mit einem Glas Holunderblütenschorle. Mit den Klängen der Harfe des Hüttenwirts, brechen wir auf zur Hinterschießlingalm, welche nur einen Steinwurf entfernt ist. Wir freuen uns, denn wir haben schon viel von ihr und ihren bekannten Angus Rindern gehört. In Eigenproduktion stellt der Wirt mit dem Fleisch der Rinder Spezialitäten, wie die Hauswurst und Salami her. Wir gönnen uns eine Brettljause, die auch von Jasper gerne gesehen ist. Frisch gestärkt und von der Sonne geküsst geht’s auf zur heutigen Schlüsselstelle. Der Rehbachklamm verlangt nach Trittfestigkeit und einer Portion Abenteuerlust. Uns kommen einige Familien mit Kindern entgegen, für die dieser Abschnitt definitiv auch zum Highlight des Tages gehört. Beeindruckt von dem Gebirgsbach uns seinem ürsprünglichen Verlauf und vorbei an einem alten begehbaren Bergbaustollen, kommen wir zum Ende der Etappe, dem Weg zurück nach Scheffau.

Kaum dort angekommen und unserer eingewanderten Füsse im Kneippbad erholt, überrascht uns ein Wolkenbruch. Wir verabschieden uns von Andreas und Jasper und bedanken uns für diese tollen Tage im Gebirge.

Z´sammenkemma im Dorf: Nach einer kurzen Autofahrt kommen wir im Kinderfreundlichen Söll an. Empfangen werden wir von Gabriell Eder, dem Leiter des Infobüros in Söll. Wir freuen uns, denn hier ist, wie Mittwoch üblich, ein Stadtfest im Gange. Zum Grease-Medley - aufgeführt von einer Blaskappelle direkt vor dem Infobüro - genehmigen wir uns Tiroler Krapfen und eine Portion Bachne‘ Nudeln und lassen unseren Abend ausklingen.

28.07.2015 - Wilder Kaiser und Alpbachtal

Tag 3 - Auf zum Hintersteiner See!

Piep-Piep, Piep-Piep, der Tag beginnt! Wiedermal weckt uns die PRO TRTEK PRW-3000-1ER zuverlässig. Nach einer guten Portion Schlaf, starten wir unseren Tag um 7.30 Uhr bei einem gemütlichen Frühstück mit Kaffee, Brot und Hausgemachter Erdbeermarmelade. Fit und gestärkt machen wir uns mit Andreas auf zum Wilden Kaiser Steig, welcher nach ca. 15 Minuten erreicht ist.
Es geht bergauf vorbei an Latschenkiefern, bei welchen sich laut Andreas bei strahlendem Sonnenschein die Wärme staut und sie dann ihren typischen Duft verströmen. Wir messen mit unserer PRO TREK angenehme 19°C - Perfekt zum Wandern.

Weiter geht es durch eine Waldpassage und wir vernehmen aus der Ferne ein Motorengeräusch. Als wir uns dem Geräusch nähern, erkennen wir, dass hier die Forstpfleger zu Gange sind. Heute steht auf dem Plan, die Wanderwege zu pflegen und trittfest zu machen. Andreas, der die Leute kennt, erklärt uns, dass dies eine besonders anspruchsvolle Arbeit ist. Die Wege müssen sicher sein, und dürfen sich auch durch die ständig ändernden Witterungsbedingungen nicht wesentlich verändern. Mit einem „Servus!“ verabschieden wir uns, um ca. 30 Minuten später an der unbewirtschafteten Kaiser Hochalm anzukommen.

Pause! Wir genießen die fabelhafte Aussicht und erfreuen uns an der schönen Natur. Wir schauen den Berg hinauf und erkundigen uns bei Andreas, ob es einen Pfad über den Berg gibt.

Nach kurzem Überlegen bejaht er dies und wenige Minuten später befinden wir uns bereits auf dem Weg. Vorbei an weidenden Kühen, was uns bei dieser Höhe irritiert, denn unseres Allround-Talents am Handgelenk sind es immerhin 1.524 Höhenmeter, kommen wir an einen Höhenstieg in Form einer Treppe an. Besagte Treppe ist schnell überwunden und so sehen wir die Schlüsselstelle des Tages vor uns, einen Abstieg durch ein am Berg liegendes Schotterkar.

Nach einer kurzen Einweisung von Andreas, wie wir das lose Gestein am besten überwinden, zieht sich der Abstieg eine ganze Weile den Berg hinunter. Vorbei an wilden Gänsen, verlassen wir das Schotterkar und kommen nach einem kurzen Stück Wald bei der Steiner Hochalm an.

Während wir uns an einem kühlen Getränk erfreuen, stimmen die Hüttenwirte Peter und Maridi Harfenspiel und Gesang an. Die Hütte ist gut besucht und auch für uns ein willkommener Halt bevor wir zum Ziel der heutigen Etappe aufbrechen. Beschwingt und erholt wandern wir zuerst auf dem Fahrweg und später auf dem Höhenweg zur St. Leonhard Kapelle, hinter der das Strandbad vom Hintersteiner See liegt. Geschafft!

27.07.2015 - Wilder Kaiser und Alpbachtal

Tag 2 - Kulinarische Highlights und ein spannender Aufstieg am Kaiser

Wir werden von unserer PRO TREK PRW-3000-1ER pünktlich durch die Alarmfunktion geweckt, und machen uns gleich nach dem Frischmachen auf den Weg zur Rezeption, bei der wir mit unserem Bergführer Andreas Steger verabredet sind.

Ein vorheriger Blick aus dem Fenster ließ bis dahin nichts Gutes verheißen, denn es war nebelig und regnete.

Kaum dort angekommen werden wir von Andreas in Empfang genommen. Er informiert uns bei einem heißen Kaffee über unsere Touren der kommenden Tage. Da sich bis dahin leider immer noch keine Besserung beim Thema Wetter abzeichnete, schüttelte Andreas ein Ass aus dem Ärmel.

Er erzählt uns, dass er auch als Flugretter an dem Stützpunkt Christophorus 4 arbeitet (direkt fühlen wir uns sicher bei ihm aufgehoben) und fragt, ob wir nicht Interesse haben, uns den Hubschrauber und Stützpunkt anzuschauen. Was für eine Frage, natürlich wollen wir!

Am Stützpunkt werden wir sehr freundlich von der diensthabenden Crew empfangen. Sie erklären uns, dass es sehr wichtig ist bei Notfällen schnell vor Ort zu sein und zeigen uns den Hubschrauber und die dazu benötigten Geräte. Unter anderem auch spezielle Funktionen wie das Seil-System die Rettung aus schwer erreichbaren lagen. Auch für sie ist es wichtig, sich auf ihr Equipment verlassen zu können. Wir schauen auf unsere PRO TREK, es ist 10.30Uhr, der Regen lässt nach und der Nebel verzieht sich. Auf geht‘s zur Ersten Etappe!

Ausgestattet mit Regenschirmen starten wir in Going, oberhalb des Badesees bei ca. 840 Höhenmetern. Nach kurzer Zeit verstauen wir schon die Regenschirme in die Rucksäcke, der Regen ist nun vollständig gewichen und vereinzelt lässt sich die Sonne blicken.

Da Marie Luise uns am Vortag schon vom Schleierwasserfall vorgeschwärmt hatte, lassen wir uns es nicht nehmen das Spektakel anzuschauen. Wir werden nicht enttäuscht, das Panorama ist sehr beeindruckend. Um den Wasserfall wurde ein Klettergarten errichtet, welcher über 150 verschiedene Kletterrouten beherbergt - Hier sind einige der härtesten routen Europas (11+) beherbergt. Kein Wunder, dass die bekannten Huber Brüder und auch der einheimische Spitzenkletterer Guido Unterwurzacher sich hier zum Üben treffen.

Nachdem wir das tolle Panorama auf ca. 1.200 Höhenmeter bestaunt haben, wandern wir weiter in Richtung Graspoint Hochalm. Hier werden wir daran erinnert, den Höhenmesser unserer PRO TREK zu kalibrieren, wir stellen zwar nur eine geringe Abweichung fest, aber die Kalibrierung ist innerhalb weniger Sekunden durchgeführt. An der Regalm vorbei, wandern wir zum bekannten Bergsteigergrab in dem der „Koasamuch“ seine letzte Ruhestätte auf ca. 1563 Höhenmeter gefunden hat. Der berühmte Bergsteiger und Gründungsmitglied der „Edelweißgilde“ Much Wiesner, 1888 in Scheffau geboren,setzte sich für die Gipfelbücher auf allen Kaisergipfel ein, welche teilweise noch bis heute im Original vorzufinden sind.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und dem Bestaunen der Aussicht, steigen wir bergab zur frisch renovierten und dennoch urigen Gaudiamus Hütte. Kaum angekommen und uns unserer angeschwitzten Sachen entledigt, werden wir auch schon mit einem Glas Holunderblütenschorle bedient. Wir fragen die immer zu einem Spaß aufgelegte Hüttenwirtin Anni nach der Spezialität des Hauses. Wenige Minuten später, steht auch schon ein Teller Tiroler Gröstel vor uns. Nach diesem Gaumenschmaus, wird uns als „I-Tüpfelchen“ noch der gestern angepriesene und langerwartete Kaiser Schmarrn gereicht. Einfach Köstlich!

Frisch gestärkt und erholt geht es weiter den Berg hinauf zur Gruttenhütte. Vorbei an einem Kletterübungsfelsen treffen wir auf den schmalen Steig über den Klamml. Der spannende Weg über den Klamml verlangt im weiteren Verlauf unserer volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Hier zeigt sich, dass ein Bergführer wie unser Andreas eine wichtige Stütze ist, er gibt uns gute Tipps zum sicheren Aufstieg. Vorbei an dieser Schlüsselstelle und unserem heutigen Highlight, treffen wir an unserem Etappenziel in der ursprünglichen Gruttenhütte ein. Ein Blick auf unsere PRO TREK verrät uns, dass wir uns auf ca. 1.620 Höhenmetern befinden. Hier wird uns erst bewusst, dass wir heute viele Höhenmeter hinter uns gelassen haben.

Nach dieser Erkenntnis gönnten wir uns noch ein Marillen Likör und ein zünftiges Abendbrot. Heute Nacht können wir sicherlich gut schlafen! Wir freuen und jetzt schon auf den kommenden Tag in Richtung Hintersteiner See.

26.07.2015 - Wilder Kaiser und Alpbachtal

Tag 1 - Die Anreise & erste Infos

Nach einer langen Autofahrt (ca. 800km) wurden wir von Marie Louise, Weitwanderexpertin und unser Kontakt zum lokalen Tourismusverband Wilder Kaiser, in Empfang genommen. Ihre Detailreichen Schilderungen der nächsten Tage versprechen eine großartige und spannende Zeit. Neben dem Morgigen Ziel, der Gruttenhütte, machen wir unteranderem einen Abstecher bei der Gaudeamushütte (1263 Höhenmeter, wir werden es mit unseren PROTREK PRW-3000-1ER überprüfen ?), welche unsere Gaumen jetzt schon erfreut… seid gespannt!